Wer dreht hier am Rad?

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36, zwei erfolgreiche Diplome in der Tasche, über elf Jahre Berufserfahrung – davon fünf im Ausland – fließend in zwei Sprachen und weitere in weniger ausgereiften Stadien, und trotz dieser Qualifikationen scheint es schier unmöglich zu sein.

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Seit 16 Jahren bin ich auf der Suche. Ich suche nach einer beruflichen Tätigkeit, die mir liegt. Eine, zu der ich morgens gerne hingehe und während des Tages nicht auf die Uhr schaue. Eine, bei der das, was ich kann, Neues entstehen lässt und andere inspiriert und wo ich inspiriert werde und mich weiterentwickle.

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RÜCKBLICK

Ich habe Träume und verfolge sie. Und deshalb habe ich meinen gut bezahlten Job in einer Bank samt meinem gut situierten Leben in Frankfurt vor zehn Jahren hingeschmissen und Mediendesign studiert. Und wo ich gerade schon dabei war, meine Träume Wirklichkeit werden zu lassen, habe ich direkt den nächsten angehängt: Ein Leben in meiner Lieblingsstadt Kopenhagen. Zehn Jahre davon geredet und es dann endlich realisiert. Dieser Umzug ist in wenigen Wochen sieben Jahre her.
Worauf ich in dieser Zeit beruflich zurückblicke, sind drei Jobs im Medienbereich. Alle drei mit viel Verantwortung, zweimal mit Personalführung. Dreimal etwas, das mich weiter von mir selbst entfernt hat. Dreimal nichts, was ein warmes Gefühl im Bauch macht.

Die unermüdliche Suche nach dem erfüllenden Job und gleichzeitig jahrelang tagtäglich viele Stunden etwas zu tun, das mir nicht liegt, gepaart mit einer Menge hässlicher Erlebnisse im privaten und beruflichen Bereich hat mich am Rad drehen lassen. So sehr, dass es mich physisch krank gemacht hat.

ATTACKE!

Und deshalb habe ich es wieder getan: Alles auf Null gestellt. Meinen sicheren Job in einer angesehenen Werbeagentur zum 30.9. an den Nagel gehängt und drehe jetzt wieder am Rad. Und zwar an meinem eigenen Glücksrad.
Und da es die kleinen Räder sind, die große Räder drehen, habe ich mir fünf davon gekauft: vier, die rollen, und eins zum Steuern der vier. 5,60 m lang und 3,15 m hoch ist dieses bewohnbare Gefährt, das mich meinem Glück näher bringen soll. James heißt er und trägt einen Stern auf der Nase.

 MEHR ÜBER JAMES FINDET IHR HIER

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LICHT FEUERWERK AM ENDE DES TUNNELS

Ein Seminar vor zwei Jahren hat den Grundstein zu dem gelegt, womit jetzt endlich gelingen soll, was bislang unmöglich schien. „Life/Work Planning“, abgekürzt „LWP“, hat mich und mein Leben verändert. Hier habe ich wieder gesehen, wer ich bin und was ich kann.
Und mehr. Denn bei dieser strategischen Lebens- und Karriereplanung geht es auch darum, frei von der eigenen Ausbildung und den bislang ausgeübten Tätigkeiten, zu schauen, was einem einfach Spaß macht und worin man gut ist. Völlig gleich, ob man darin ausgebildet ist oder nicht. 

Dieses Seminar hat wieder Leben in mich gehaucht und mir die allmächtig grau gewordene Arbeitswelt in bunten Farben präsentiert.

Man formuliert also neue Themen und entwickelt auch erste Ideen, welches mögliche Themen, Tätigkeiten und Arbeitsstätten sein könnten.
Und dann? Wie findet man denn nun den Traumjob? Ein Wort, an dem man sich ganz gut die Zunge verbrennen kann, wie ich finde…

MEHR ÜBER LWP UND MEINE TRAUMHAFTE TRAINERIN JULIA GIBT’S HIER

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6 FRAGEN & 19 MINUTEN

Der Weg dahin klingt so profan, dass ich mich frage, warum ich nicht selbst darauf gekommen bin:

mit Leuten sprechen.

Mit Leuten, die sich mit dem auskennen, was man für sich selbst als spannend im beruflichen Sinne formuliert hat. Und zwar in Form eines kleinen Interviews, das sechs Fragen beinhaltet und nicht länger als 11 Minuten dauert.

Damit komme ich allerdings nicht hin und habe es auf 19 Minuten erweitert. Die ersten 38 I-Gespräche habe ich hier kurz zusammengefasst.

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MEINE SCHATZSUCHE

Im LWP-Seminar habe ich mehrere Themenbereiche – die sogenannten Planeten – für mich definiert, die mich beruflich reizen und die ich deshalb näher untersuchen möchte. Folgende drei Planeten sind aktuell ganz vorne im Rennen und sind Stationen meiner Jobreise:

  Alles, was Kinder und Jugendliche fördert 

  Nähen & Upcycling 

  Mediale Kommunikation im öffentlichen Raum 

Zugegeben, das ist ganz schön viel. Und deshalb habe ich mich bei meinen I-Gesprächen zeitweise auf den ersten Planeten beschränkt. Da aber die anderen Planeten immer wieder in meinem Universum auftauchen und auf sich aufmerksam machen, werde ich auch die anderen beiden Planeten wieder auf meine Landkarte setzen. Besser gesagt auf meine „Schatzkarte“, denn schließlich suche ich nach meinem JobSCHATZ, befinde mich also aktuell auf Schatzsuche.

Bei LWP definiert man außer den Planeten übrigens auch alles andere, das den eigenen Traumjob beschreibt: Tätigkeiten, Werte, den physischen Arbeitsplatz, Kollegen, Chef(s) und einiges mehr.

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WIE FÜLLT SICH MEINE SCHATZKISTE?

Ich habe einen Großteil meines Netzwerks darum gebeten, mir bei der Suche nach Interviewpartnern zu helfen. Und was dabei ′rauskam, hat alle meine Vorstellungen übertroffen: Inzwischen habe ich eine pralle Liste mit möglichen Ansprechpartnern, die alle bereit sind, meine Schatzkiste mit Antworten zu füllen. Wahnsinn!

Und wovon ich kaum zu träumen gewagt habe: ich darf einige der Tätigkeiten und Jobs live erleben und ausprobieren! Inzwischen habe ich schon mehrfach die Schulbank der Grundschule gedrückt, habe die Erstklässlereinschulung an einer Waldorfschule miterlebt, war bei Jugendlichen streetworken, habe ein Heim für schwer erziehbare Jugendliche besucht, einen Upcycling-Volkshochschulkurs belegt und eine Upcycling-Messe besucht! Alles extrem lehrreich und jedes Mal bin ich völlig inspiriert nach Hause gekommen.

Kennst Du auch jemanden, der sich auf „meinen“ Planeten tummelt und vielleicht bereit wäre, mit mir zu sprechen? Dann schreib‘ mir bitte! Am besten einfach direkt hier.

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JAMES UND ICH SIND NICHT ALLEINE

Denn Anke reist mit! Also nicht physisch, aber gedanklich. Anke ist eine wundervolle und kompetente Frau, die ich im Sommer kennengelernt habe. Und Anke kann so einiges in Sachen Karriereplanung und deshalb hilft sie mir! In erster Linie dabei, bei all den Gesprächen und Ideen nicht den Überblick zu verlieren und diese strategisch auszuwerten. Tja, und dann ist sie ganz wunderbar in allen anderen Dingen, die mich verzweifeln lassen können. Sie spiegelt mich und baut mich auf. Jeder Mensch sollte eine Anke haben! Also, natürlich nicht MEINE…
Und dann habe ich noch vier Warmduscher an meiner Seite. Die vier sind so was wie meine Tankstelle, wenn mir unterwegs mal der Treibstoff ausgeht. Anrufen, mit lieben Worten betanken lassen und mit Vollgas weiterbrausen.

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Was ich alles erlebe, könnt Ihr in meinem Blog lesen.

Warum ich diesen Blog schreibe? Das steht hier!

Fragen und Anregen immer gerne direkt hier an mich.

 

UND JETZT: HOFFENTLICH GUTE UNTERHALTUNG UND INSPIRATION. ICH MUSS WEG, DENN

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