Ich wachse

Gütersloh
// 8. März 2016
// Gütersloh

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Manche Dinge machen einfach keinen Spaß.

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Gerade eben kam ein Anruf vom Social Impact lab: Ich bin im Wettstreit um das Stipendium nicht weiter. Mein Konzept sei noch nicht weit genug gereift. Mh. Muss ich jetzt erstmal verdauen.

Ich hatte mir gerade alles so schön ausgemalt: Nächste Woche der Pitch und hoffentlich die Zusage und dann der Beginn des Stipendiums am 1.4. Diese Woche Wohnungsbesichtigung, die hoffentlich genauso glatt läuft und dann wären alle Weichen für Hamburg gestellt. Tja, läuft wohl nicht immer so, wie man sich’s gerne wünscht.

Dann doch nach Frankfurt und sich dort für das selbe Stipendium bewerben? Ist es dann jetzt zu riskant, einen Umzug nach Hamburg zu planen und sollte ich nicht lieber bei meinem ursprünglichem Vorsatz „Ich ziehe erst um, wenn ich eine konkrete Perspektive habe“ bleiben? Zich Fragen drohen sofort meinen Kopf zu sprengen, aber ich merke eine offenbar in letzter Zeit antrainierte Ruhe oder Sichtweise sich in mir melden:

jetzt ma‘ ganz LOCKER BLEIBEN! und erinnere mich an schlaue Sätze:

Was mich nicht umhaut, macht mich stärker

oder anders:

An Herausforderungen und Rückschlägen wächst man

Und wachsen mag ich gerne. Und tatsächlich merke ich schon wenige Minuten nach dem Telefonat, dass ich zwar geknickt bin, aber ich denke direkt an die anderen Optionen, die vor mir liegen. Und ich denke über den Grund für die Absage und die Worte dazu nach – und zwar konstruktiv und nicht frustriert: Muss ich noch wichtige Dinge untersuchen und abklären, bevor ich die kreativmanufaktur angehen sollte? Und bin ich wirklich bereit für den jahrelangen Kampf als Existenzgründer, den der Aufbau zwangsläufig mit sich bringen würde? Ich glaube die Antwort zu kennen, aber stimmt das wirklich? Die Frage übergebe ich direkt mal meinem Bauch – ich will ja meinen Kopf schonen – und warte gespannt!

Und ich nutze die Gelegenheit, Euch Einblick in die Essenz der auf meiner Reise generierten Kenntnisse zu geben:

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Und die Optionen, die mir aufgrund dieser Erkenntnisse jetzt gerade am attraktivsten erscheinen, sind folgende:

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Im Uhrzeigersinn sind das:

  • Rolf und Achim: das sind der Stadtentwickler und sein Kollege ()
  • Die Passage gGmbH, ebenfalls im erwähnt
  • Meine Kreativmanufaktur weiterdenken: andere Stipendien, Konzept weiter ausarbeiten, Partner finden etc.
  • Meine zarte Idee mit den Kinderzeichnungen (hab ich noch nichts weiter d’rüber berichtet)
  • Medien- bzw. Ausstellungsdesign, eventuell in Verbindung mit Kindern: es lässt mich nicht los. Ich mag visuelles Gestalten sehr und möchte diesen Weg nochmal anschauen. Dieses Mal nicht mit Bewerbungen, sondern mit meiner bewährten LWP-Interview-Technik.

 

Ganz hervorragend, dass der Trip nach Hamburg geplant ist und schon morgen beginnt, denn ich werde allen Optionen abgesehen von den Kinderzeichnungen nachgehen: Ich bin einige Tage im Büro bei Rolf, habe ein Meeting bei der phentermine Passage gGmbH angefragt und werde I-Gespräche in Richtung Mediendesign führen. Das erste habe ich heute bei angefragt – ein Kontakt, der aus dem I-Gespräch mit der Personalleiterin von Super RTL Nadja Hereitani entstand. Cool, oder?

So, ich muss jetzt Packen – Hamburg ruft!

 

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2 thoughts on “Ich wachse

  1. eva sagt:

    Weiter so Nina!!! Ich fieber aus Gütersloh weiter mit dir mit.
    LG eva

    1. nina sagt:

      Jaaaa, Eva! Tausend Dank – das ist klasse von Dir! Ganz liebe Grüße aus Hamburg, Nina

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