Ja, ich will!

Berlin
// 24. Oktober 2015
// Berlin • entrepreneurship summit • 24. und 25. Oktober

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Etliche hochkarätige Namen standen auf dem Programm als der entrepreneurship summit zum siebten Mal seine Pforten für Unternehmer und solche, die es werden wollen, öffnete.

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Eventuell gehöre ich zu der zweiten Gruppe. Das behauptet jedenfalls eine meiner inneren Stimmen seit einigen Jahren, der ich am Wochenende Raum zur Entfaltung gegeben habe: Ich war nämlich auf eben jenem hochkarätig besetzen summit in Berlin. Diese Art von Kongress, gefüllt mit Vorträgen und Workshops, ist ein ganz hervorragender Rahmen, um sich mit anderen Ideenhabern auszutauschen und jede Menge an Infos und Inspiration zu sammeln.

Apropos austauschen – ist das nicht eine spitzen Idee?!:

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IMG_7541Besonders beeindruckt hat mich Prof. Dr. Gerald Hüther. Ein Neurobiologe, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, komplexe Vorgänge im Hirn so vereinfacht darzustellen, dass jeder sie verstehen kann. Man hat ihn direkt lieb, wie er in seinem karierten Hemd auf der Bühne steht und von seinen Forschungen und Ansichten erzählt, als ginge es um den Schnack mit der Nachbarin. Worum es aber geht, ist Potentialentfaltung und darum, andere Menschen nicht zu Objekten zu machen. Und der Zusammenhang dessen mit unserem Hirn. Unglaublich spannend, überzeugt Euch selbst: Hier ist das Video seines Vortrags.

 

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„Die einzige Ressource, die unbegrenzt ist, ist unsere Vorstellungskraft.“ Das ist die Botschaft von Prof. Günter Faltin, der die Teekampagne gründete und gemeinsam mit einem Kollegen die Stiftung Entrepreneurship errichtete. Ein Vollblut-Unternehmer, der mit seinem Vortrag für das „Komponentendenken“ warb: also nicht selbstständig sein, weil man dann ständig alles selbst macht, sondern Andere mit Leistungen beauftragen, weil sie diese schneller, besser und vielleicht auch günstiger als man selbst durchführen können.

Wer mal ‘reinschauen möchte, hier geht’s zu den übrigen Videos des summits.

Am Ende des ersten Kongresstags bin ich kurz vorm Explodieren. Vor lauter Inspiration und Prickeln im Bauch bei dem Gedanken, was alle die neugewonnenen Informationen für mich bedeuten können.

  Und meine innere Stimme jubelt! 

  Und sie will mehr. 

〉  Ich möchte gerne Unternehmerin werden. 

Am liebsten eine social entrepreneurin, also Gründerin eines Unternehmens mit sozialem Zweck. Und als ob das nicht genug inneres Feuerwerk gewesen wäre, hatte das Schicksal Etwas der besonderen Art für mich vorbereitet. Lieferung: Sonntag Morgen. Was, kannst Du hier lesen.

 

Mehr zum Inhalt des summits:

Hier von allen Vorträgen und Workshops zu schreiben, an denen ich teilgenommen habe, führt sicher zu weit. Daher einfach nur kurz ein paar Links zu – wie ich finde – spannenden und inspirierenden Unternehmen, die Teil des summits waren:

Einhorn: fair und nachhaltig produzierte Kondome in Chipstüten

Rucksackspende: der erste medizinische Rucksack für Entwicklungsregionen, der verunreinigtes Operationsbesteck nur mit Hilfe der Sonne keimfrei macht

BioBrush aus Berlin: Eine Zahnbürste aus Holzresten, die ansonsten verbrannt würden

fairjeans aus Freiburg: eine Jeans aus Bio-Baumwolle, fair gehandelt und in der EU produziert

Dycle: Die Umwandlung vollgesch… Babywindeln in Humuswatch Baahubali 2: The Conclusion movie now

ugly fruits: Der Verkauf von Früchten, die aufgrund ihres Aussehens für den Abfalleimer vorgesehen sind

vostel: Eine Plattform, die Freiwillige, die sich engagieren möchten, und Organisationen, die Hilfe benötigen, zusammenbringt

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Berlin, Selbständigkeit

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