Von Geschenken und Umdenken

Reiseerlebnisse
// 27. Februar 2016
// Gütersloh

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Und noch mehr Pralinen.

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Ich habe auf dieser Reise schon so einiges erlebt, was ich mir im Traum nicht hätte ausmalen können. Da sind z. B. Rita und ihr Mann am Hamburger Fischmarkt, Zuschriften von einem alten Bekannten aus der Jugendzeit, der inzwischen in London wohnt, das Zusammentreffen mit Sabine, Tipps und unglaublich rührende Worte von wildfremden Menschen, die auf meinen Blog gestoßen sind bis hin zu einem Erlebnis gerade eben: Post, die es in sich hat, von einem Mann aus meiner Vergangenheit.

Seitdem sich unsere Wege vor über 15 Jahren getrennt haben, wollte ich mich eigentlich immer für mein Verhalten damals entschuldigen. Dazu ist es nie gekommen. Im Gegenzug habe ich heute früh eine Mail von ihm erhalten, die voller Wertschätzung für mich und mein Tun ist und die treffend genau beschreibt, dass sich meine jetzige Suche wohl vor allem um die Sinnfrage des Lebens und nicht nur die Suche nach dem richtigen Job dreht.

Und er hat nicht Unrecht, wenn er vermutet, dass ich nicht an mich und meinen Traum glaube. Zumindest zeitweise ist es genau das, was mir ordentlich Steine in mein Gepäck lädt und die Weiterreise verdammt schwer macht.

Und zwei Dinge aus seiner Mail helfen mir besonders:

Dass er beeindruckt davon ist, was ich alles bislang erreicht habe und dass ich erfolgreich war, auch wenn es nicht das war, was ich gesucht habe.

Dass er sich sicher ist, dass ich auf der Zielgeraden bin und es vielleicht eher darum geht, dass ich dem richtigen Job die Chance gebe, MICH ZU FINDEN.

So naheliegend das auch ist, ich wäre in meiner vernagelten Sherlock Holmes-Art nicht darauf gekommen. Manche Dinge brauche ich mehrfach, von verschiedenen Seiten und am besten mit Graffiti an meine Hirnwand.

Es geht um UMDENKEN. Samen sähen und sie in Ruhe wachsen lassen. Ab und zu gießen und mit einem Lächeln vorbeischauen. Ganz nach dem Motto „Gras wächst nicht schneller wenn man daran zieht“.

Erlebnisse wie diese zählen zu den großen Geschenken auf meiner Reise. In diesen Momenten fühlt es sich so an, als seien das die eigentliche Belohnung für meine energische Suche und meinen Mut und gar nicht der „richtige“ Job. WUNDERSCHÖN!

PS: Danke, liebes Universum!

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