Mann an Board

Allgemein
// 4. April 2016
// Gütersloh

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Gut investierte 79 Cent

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Wenn ich darüber nachdenke, ob ich glücklich bin, warum ich es vielleicht nicht bin und was mir zum Glück noch fehlen könnte, dann kommt in mir immer das Bild von fünf Säulen, die mich tragen:

Familie & Freunde
zu Hause/Wohnort
Lebenspartner
Job
Gesundheit

Sind alle fünf Säulen vorhanden, geht es mir gut.  Mein Ist-Zustand erinnert mich dagegen manchmal eher an das antike Griechenland…

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Die Jobsäule hat ja bekanntlich noch nie richtig solide in meinem Leben gestanden. Der Partner war ganz viele Jahre eine stabile Konstante und dann plötzlich und mittlerweile schon seit acht Jahren nicht mehr da. Mein Wohnort und mein zu Hause haben sich in den letzten 17 Jahren so oft geändert, dass ich mich zwischendurch ernsthaft gefragt habe, ob ich im Herzen eine Nomadin bin und meine Gesundheit hat mir in den letzten Jahren erstmalig in meinem Leben richtig Sorge bereitet. Die einzige Säule, die seit Jahren unerschütterlich festbetoniert ist und mich sicher trägt, sind meine Freunde und meine Familie.

Was kann ich für mein Glück tun?

Um die Freunde & Familie-Säule muss ich mich also nicht kümmern – die steht. Und vorrangiges Ziel meiner Reise ist es ja, eine für mich passende berufliche Tätigkeit zu finden und meine Gesundheit wiederherzustellen – an beidem arbeite ich täglich. Mein zu Hause werde ich am neuen Ort dann abermals neu aufbauen, das kommt später. Und was man sich ja leider nicht so richtig erarbeiten kann, ist die letzte Säule. Wer mich kennt, der weiß, wie sehr ich mir in den letzten Jahren gewünscht habe, endlich wieder zu zweit zu sein. Um dann irgendwann zu dritt und zu viert zu sein.

Als ich im Januar mit meiner klugen Freundin Thea über das Leben und die Männer senierte, gab sie mir den Tipp, meine Wohnung nach Feng Shui einzurichten und alles für den bald kommenden Mann „vorzubereiten“: Gegenstände als Paar aufzustellen anstatt alleine und zum Beispiel schon mal eine zweite Zahnbürste neben meiner zu platzieren. Gesagt getan: wenige Tage später stand meine Deko auf dem Boden nicht mehr alleine, genauso wenig wie meine Zahnbürste im Bad. Die hatte ab jetzt Gesellschaft. Investition: 79 Cent.

Und als ob das Universum sich dies zu Herzen nahm und meinen regelmäßigen Männer-Bestellungen endlich ein Ende bereiten wollte, war er plötzlich da, der Mann! Vor drei Wochen und drei Tagen, in Hamburg.

StPeter

Daniel heißt er und ich mag ihn ausgesprochen gerne. Und auf einmal steht ein anderes Thema im Mittelpunkt meines Lebens. Die ganze Zeit habe ich einen Grund gesucht, um endlich nach Hamburg zu ziehen. Gesucht in Form eines Jobs und gefunden in Form eines Mannes. Was könnte es Schöneres geben?! Das erklärt auch die lange Pause zwischen dem letzten und diesem Blogeintrag…

Was sonst noch so in den vergangenen Wochen in Hamburg passiert ist, schreibe ich in Kürze – aktuell bin ich schwer beschäftigt mit der Suche nach einer Wohnung in Hamburg. Und zwar nicht nur für mich!

Sprachlos? Ja, ich auch.

 

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