Ich übe Höflichkeit

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// 7. Dezember 2015
// bei Frankfurt

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„Letzten Endes kam ich zu der Überzeugung, dass es etwas gibt wie die Physik der Suche. Eine Kraft in der Natur, die von so realen Gesetzen regiert wird wie das Gesetz der Schwerkraft. Das erste physikalische Gesetz der Suche lautet ungefähr so: wer mutig genug ist, alles hinter sich zu lassen, egal was, vom Haus bis zu alten Verletzungen und sich auf die Suche nach der Wahrheit macht, sei es nach innen gewandt oder nach außen. Und wer wahrhaft gewillt ist, alles was ihm auf der Reise passiert als Schlüssel zu betrachten und jeden, der ihm begegnet als Lehrer zu akzeptieren, und vor allem dazu bereit ist, sich unangenehmen Realitäten, die einen selbst betreffen, zu stellen und diese zu verzeihen, dem wird sich die Wahrheit offenbaren.“

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Das ist einer der letzten Sätze des Films „Eat, pray, love“. Ich habe diesen Film vor einigen Jahren schon mal gesehen, aber als ich ihn jetzt kürzlich gesehen habe, wurde ich sehr nachdenklich. Das stimmt, was sie sagt. Vollkommen. Eine großartige Feststellung und Zusammenfassung. Und es passt zu meiner Reise. Und ja, ich finde mich selbst mutig auf oder aufgrund meiner Reise und traue mich jetzt mal, dies laut zu sagen.

Und ein weiterer Satz aus dem Film beschäftigt mich:

„Man muss sehr höflich zu sich selbst sein, wenn man etwas Neues lernt.“

Auch korrekt. Meine Höflichkeit mir gegenüber hält sich in der Regel in Grenzen. Manchmal bin ich eher mein eigener Sklaventreiber. Ich lerne gerade verdammt viel Neues. Über die Welt und über mich. Und daher habe ich mir vorgenommen, in Zukunft höflicher zu mir selbst zu sein.

Das schmeckt mir bislang ganz gut und deswegen übe ich das jetzt Mal. Ab sofort und bis ins neue Jahr. Ich ziehe mich zurück und frage meine Seele und meinen Körper mit größter Liebe und Höflichkeit, wie wir bessere Freunde werden können.

Bis im neuen Jahr!

Nina

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