Ein neues Jahr, eine neue Wahn sinnsfahrt

Allgemein
// 10. Januar 2017
// Hamburg

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…allerdings ohne James!

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Der ein oder andere hat sich vielleicht schon gefragt, wieso ich sooo lange Sommerpause mache. Mein Körper hat bestimmt. Meine Schmerzen, die mein Leben inzwischen mehr als vier Jahre begleiten, wollten einfach nicht verschwinden und daher habe ich – nach harten Gefechten zwischen Vernunft und Seele – beschlossen, mich erstmal nur darum zu kümmern, dass ich gesundheitlich wieder auf die Beine komme. Im vergangenen halben Jahr gab es viele Tage, die mich gesundheitlich haben verzweifeln lassen und es gab auch solche, die mir ganz viel Hoffnung gegeben haben. Der Dezember war eher von der ersten Sorte.

Meine Aktivitäten nach meinem Gesundheitszustand auszurichten und den Ideen in meinem Kopf erstmal ein Stoppschild zu zeigen, hat mich viel Überwindung gekostet. Eher noch war es ein Kampf. Aber gut, habe ich jetzt ausprobiert; ist nicht mein Ding. Ich habe vor wenigen Tagen beschlossen, dass meine Schmerzen in 2017 aufhören. Und um ihnen tschüß zu sagen, bin ich ihnen auf spiritueller Weise begegnet. Das war neu und spannend. Und ganz schön spooky. Jetzt müssten also alle Weichen gestellt sein. Jetzt dürfte es gerne fluppen mit meiner Gesundheit und den neuen spannenden beruflichen Wegen. Ich bin äußerst gespannt!

Diejenigen unter Euch, die mich besser kennen, wissen, dass meine Art von „alles ganz ruhig angehen und sich auf die Gesundheit konzentrieren“ durchaus noch das ein oder andere Schlupfloch für Aktivitäten lässt… Ich war nicht ganz untätig seit dem Sommer. Was ich unter anderem so gemacht habe:

  Gespräche über die Teilhaberschaft an einem erfolgreichen startup inklusive Ideen-Präsentation. Ist gut angekommen, aber die Gespräche sind leider im Sande verlaufen.

  Besuch vieler Veranstaltungen zum Thema Selbständigkeit. Lässt mich ja doch nicht los.

  Ein I-Gespräch mit der Künstlerin Katja Sattelkau, die Kunst mit Kindern macht. Großartig!

  Einrichtung einer Nähwerkstatt mit Achim. Achim, der Kollege vom Stadentwickler. Wir wollen gemeinsam ein Taschenlaben ins Leben gerufen und haben erste Prototypen genäht. Mehr darüber hier in Kürze.

  Begeisterter Besuch eines Siebdruckkurs, denn unsere Taschen sollen auch bedruckt werden.

  Grafische Unterstützung eines Freundes beim Aufbau seiner GmbH.

Tja, und jetzt habe ich mir gedacht, dass es doch ein guter Start in die neue „Ich gehe meinen Weg weiter, und zwar gesund!“-Phase ist, ein Projekt anzugehen, was mir seit bald eineinhalb Jahren im Kopf schwirrt und mein Herz höher schlagen lässt: Meine bereits schon erwähnte Idee mit den Kinderzeichnungen. Ich möchte mit Kindern kreativ sein und Ihnen den Spaß daran zeigen. Und allen anderen möchte ich zeigen, welche Kunstwerke Kinder produzieren. Wie das Ganze im Detail aussieht, wird mir 2017 hoffentlich zeigen. Ich gehe jetzt jedenfalls die ersten Schritte und werde eine kleine Kollektion an T-Shirts selbst mit Kinderzeichnungen bedrucken. Und Du kannst mitbestimmen, welche Motive gedruckt werden! Mehr dazu hier, im nächsten Post.

Ich bin also wieder „on the road“. Allerdings nicht mehr von Stadt zu Stadt wie bei meinen bisherigen I-Gesprächen, sondern nur noch in Hamburg. Denn mit Hamburg habe ich endlich gefunden, wonach ich viele Jahre gesucht habe. Hamburg macht mich glücklich, gibt mir ein zu Hause, bietet mir einen Rahmen zur Entfaltung und lässt mich mit Menschen zusammentreffen, die mich inspirieren. Und Hamburg hat mir Daniel vorgestellt. Oder umgekehrt. Jedenfalls ist er der zweite Grund, weshalb ich mich endlich wieder zu Hause fühle. Tja, und im Umkehrschluss bedeutet das allerdings den Abschied von James. Er steht jetzt geschniegelt und gebügelt zum Verkauf und wartet auf einen neuen Besitzer und neue Abenteuer.

Ich werde insgesamt wohl ein Bisschen langsamer gehen als früher, aber das soll offenbar gut sein. Ich werde wieder beginnen, hier ab und zu Posts zu veröffentlichen. Werde mich wieder zeigen, I-Gespräche führen und Hamburgs Firmenwelt durchstöbern. In einem Tempo, das mir gut tut.

In diesem Sinne: Passt auf Euch auf und habt ein phantastisches neues Jahr. Ich notiere gleich mal meine Bestellungen ans Universum…

Nina

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